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- Die USA im 21. Jahrhundert -
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 28.04.2009
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   Grundzüge der Bush-Politik
   Markenausgaben 2000-2004
   Terror vom 11.09.2001
   Markenausgaben 2005-2009
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Überblick Die Grundzüge der Bush-Politik (2000-2009 Markenausgaben 2000-2004 Der Terrorangriff vom 11.09.2001 und der Afghanistan-Krieg Markenausgaben 2005-2009 Der Irak-Krieg Change has come Barack Obama (ab 2009) nach unten

Überblick

Seit dem Jahr 2000 erschienen ca. 650 Marken. Erwähnenswert ist die weitere Zunahme von Zusammendrucken und Kleinbogen sowie die immer größere Anzahl selbstklebender Briefmarken auf Folienblättern bzw. in Markenheftchen.

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Die Grundzüge der Bush-Politik und Ereignise während der Präsidentschaft (2000-2009)

us_j2000-y-blumen1.jpgDie Präsidentschaftswahlen des Jahres 2000 verliefen chaotisch und waren für einen hochtechnisierten Staat wie die USA beschämend. Auf Grund der veralteten Zählmaschinen gab es in Florida ein Debakel, das erst durch ein Gerichtsurteil des Supreme Court entschieden werden konnte. George W. Bush (2001-heute) ging auf Grund dieses Urteils aus den Wahlen als Sieger gegenüber dem Vizepräsidenten Al Gore hervor, aber bis heute besteht der Verdacht, daß der Wählerwille mißachtet wurde. Dies weckte Erinnerungen an das Jahr 1824, als schon einmal ein Sohn eines vormaligen Präsidenten - nämlich John Quincy Adams - das höchste Staatsamt errang.

us_j2000-y-blumen2.jpgIm ersten Jahr schon zeigte Bush sich als stark konservativ und fundamentalistisch-religiös. Internationale Verpflichtungen - wie unter Clinton getroffene Vereinbarungen zum Klimaschutz (Kyoto-Protokoll), die Vereinbarung über die Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes, aber auch der ABM-Vertrag - wurden von ihm nicht eingehalten, wenn diese seiner Meinung nach den eigenen innenpolitisch motivierten Zielen nicht entsprachen.

Bei den Wahlen des Jahres 2005 konnte Bush sich dann klarer gegen seine Mitbewerber durchsetzen, wobei die Stimmen aus Florida und Ohio den Ausschlag gaben.

Katastrophal war Bushs Krisenmanagement, als im August 2005 weite Teile von Mississippi, Louisiana und Alabama vom Hurrikan "Katrina" verwüst wurden und die Stadt New Orleans in den Fluten versank. Dies ließ seine Umfragewerte stark sinken.

Im Frühjahr 2008 erschüttere eine Hypothekenkrise die USA und es drohte eine Rezession. Die Nationalbank versuchte, mit einer Senkung des Zinssatzes die Krise zu mildern. Weltweit brachen die Aktienkurse ein und im März 2008 erreichte der Euro mit fast 1,60 einen historischen Höchststand gegenüber dem Dollar. Auch die viertgrößte US-Investmentbank Lehman Brothers mußte sich Anfang April frisches Kapital in Höhe von knapp 2,6 Milliarden Euro durch eine Aktienanleihe besorgen. Anfang September folgte dann ein weiteres Horroszenario, als der weltgrößte Versicherungskonzern AIG nur mit Bundeshilfen vor dem Bankrott gerettet werden konnte, was im August schon bei den beiden größten (halbstaatlichen) Bausparkassen Freddie Mac und Fanny Mae der Fall war. Bei der viertgrößten Bank der USA, der Investmentbank Lehman Brother, war die US-Regierung allerdings nicht zu staatlicher Unterstützung bereit, so daß sie Konkurs anmelden mußte. Am 26. August 2008 wurde per Notverkauf die größte Sparkasse der USA, die Washington Mutual, an J.P. Morgan Chase für 1,9 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. Euro) verkauft, nachdem die Aktie 90 Prozent ihres Wertes verloren hatte.

Im August 2008 nominierten die beiden großen Parteien, die Demokraten und Republikaner, ihre Präsidentschaftskandidaten, wobei Barack Obama (Demokraten) und Georg McCain (Republikaner) das Rennen machten. Als am 21. Januar 2009 Barack Obama als neuer Präsident sein Amt antrat, riefen zahlreiche Schaulustige "Thank God, it's over", als Georg W. Bush zum letzten Mal in den Präsidenten-Hubschrauber einstieg, um nach Texas nach Hause zu fliegen.

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Markenausgaben 2000-2004

us_j2000_02-grandcanyon.jpgIm Jahr 2000 erschienen der Block "USA im 20. Jahrhundert - 1980/1989", "Grand Canyon", der Zusammendruck "Unterseeboote", der Block "Regenwald am Pazifik", "Amerikanisch-Samoa", "Kongreßbibliothek", der Block "USA im 20. Jahrhundert - 1990/1999", der Zusammendruck "Veteranenehrung", die Kleinbogen "Stars & Stripes" und "Baseball-Legenden", "150 Jahre Staat Kalifornien", sowie der Zusammendruck "Blumen".

us_j2001_05-nobelpreis.jpgIm Jahre 2001 wurden die Marken "Kapitol", "Washington", der Kleinbogen "Amerikanische Illustratoren", "Nine Mile Prairie", "Nobelpreis", "Mt. McKinley", der Kleinbogen "Great Plains Prairie", "Veteranenehrung", "Acadia-Nationalpark" sowie der Zusammendruck "Baseball-Spielfelder" verausgabt.

us_j2002_03-geburtstag.jpgFür das Jahr 2002 sind die Ausgaben "Wintersport", "Kindererziehung", "Geburtstagsgrüße", "US-Militärakademie", der Kleinbogen "Grüße aus Amerika", der Block "Pinienwälder", "Fledermäuse" und der Block "Hawaii-Missionierung" zu nennen.

us_j2003_01-paralympics.jpgIm Jahre 2003 wurden die Marken "Paralympics", der Block "Amerikanische Filmkunst", "200 Jahre Ohio", "Naturschutzpark Pelican Island", "Old Glory" (als Markenheft verausgabt), "200 Jahre Erwerb Louisianas", der Zusammendruck "Leuchttürme", der Block "Arktische Tundra" und der Zusammendruck "Reptilien und Amphibien" emissiert.

us_j2004_02-gartenblumen.jpgDie wichtigsten Ausgaben im Jahre 2004 waren der Kleinbogen "Pazifisches Korallenriff", "Gartenblumen", "Air Force Akademie", "2.-Weltkrieg-Gedenkstätte", "Olynpische Spiele", der Block "Indianerkunst" sowie der Kleinbogen "Wolken".

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Der Terrorangriff vom 11.09.2001 und der Afghanistan-Krieg

Seine Politik rechtfertigte Bush auch durch die Reaktion auf den Terroristenangriff vom 11. September 2001, als ca. 20 islamische Fundamentalisten die Gewalt über vier Passagiermaschinen erlangten und diese auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington lenkten. Insgesamt kamen über 4.000 Personen ums Leben.

us_j2000-y-blumen3.jpgNicht nur die USA, sondern der gesamte Westen sahen im islamischen Fundamentalismus eine Bedrohung für die Weltordnung. Bush rief zu einem Krieg gegen die Fundamentalisten auf. Ein erster militärischer Erfolg war die Vertreibung der Taliban in Afghanistan. Mit Rußland gab es neue engere politische Kontakte. Im Inneren gab es Eingriffe in die rechtstaatliche Ordnung, die in vielen Bereichen liberale Errungenschaften abzuschaffen drohten. Es wurde beispielsweise ein Ministerium zur Heimatverteidigung ("Departement of Homeland Security") eingerichtet.

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Markenausgaben 2005-2009

us_j2005_02-love.jpgIm Jahre 2005 wurden der Block "Neujahr", "Liebesgrüße", der Kleinbogen "Waldgebiete im Nordosten", die Zusammendrucke "Blumen" und "Amerikanische Wissenschaftler", der Block "Amerikanische Architektur"...

... wird fortgesetzt ...

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Der Irak-Krieg

us_j2000-y-blumen4.jpgEs gelang Bush nicht, die Vereinten Nationen für den Irak-Krieg zu vereinnahmen, aber auch viele Verbündete - wie z. B. Deutschland und Frankreich - lehnten den Krieg ab. Auch Schlagworte wie "Entwaffnung des Iraks", "Terrorismusbekämpfung" oder "Befreiung des Iraks" konnten nicht davon ablenken, daß es sich um ein einseitiges amerikanisches Vorgehen handelte. Bis heute blieben die USA den Nachweis schuldig, daß es im Irak Massenvernichtungswaffen gab.

Mit modernster Waffentechnik gelang es zwar, binnen einiger Wochen Bagdad zu erobern und Saddam Hussein zu vertreiben, aber trotz Durchführung demokratischer Wahlen konnte der Irak nicht befriedet werden, weil es permanente Terrorakte gibt.

Am fünften Jahrestag (20. März 2008) fiel die Bilanz ernüchternd aus: bisher waren über 100.000 Zivilisten und fast 4.000 Soldaten unmittelbar durch Kriegsereignisse, aber auch durch Terrorangriffe, zu Tode gekommen. Die Kosten des Feldzugs beliefen sich auf derzeit 660.000 US-Dollar!

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Change has come - Obams Amtsantritt

Bei den Wahlen am Dienstag, dem 4. November 2008, gelang es Obama, 54 Prozent der Stimmen zu erringen, um der 44. Präsident der USA zu werden. Da in den USA der Präsident anschließend durch Wahlmänner ins Amt gewählt wird und der Sieger alle Wahlmännerstimmen eines Bundesstattes erhält, fiel das Ergebnis noch beeindruckender aus. Es gelang Barack Obama, 369 Wahlmänner hinter sich zu bringen. Auf John McCain entfielen 169 Wahlmänner. Es blieben somit nur gut 70 Tage Zeit für Barack Obama, um sich auf den Amtsantritt am 20. Januar 2009 vorzubereiten und das mächtigste Amt der Welt zu übernehmen. Weil in den USA Beamte nicht auf Lebenszeit berufen sind, mußten gut 3.000 Mitarbeiter ihre Büros in Washington räumen. Erste Entscheidungen trag der "President elect" schon kurz nach der Wahl. Geleitet wurde das Übergangsteam von John Podesta, dem ehemaligen Stabschef unter Clinton, Pete Rouse, der Obamas Stabschef im Senat war, und Valerie Jarrett, eine Freundin und Wahlkampfhelferin des gewählten Präsidenten.

Als Barack Obama am 21. Januar 2009 sein Amt antrat, hatten sich 1,5 Mio. Zuschauer versammelt, um seiner 21-minütigen Amtrittsrede zu lauschen. Wer von ihm eine aufwühlende Antrittsrede erwartet hatte, wurde enttäuscht. Dennoch war es eine historische Rede, denn er rechnete knallhart rechnete er mit seinem Vorgänger ab und legte den Grundstein für einen radikalen Neustart. Er sagte: "Unsere Wirtschaft ist massiv geschwächt als Folge der Gier und Verantwortungslosigkeit einiger, aber auch des gemeinsamen Versagens dabei, schwere Entscheidungen zu treffen und die Nation auf ein neues Zeitalter vorzubereiten" und meinte damit die Ursachen der grassierenden Finanz- und Wirtschaftskrise.

Seine zentrale Botschaft lautete, Amerika neu aufbauen, indem es zu den alten Idealen zurückkehrt, nämlich zu harter Arbeit und Aufrichtigkeit, Mut und Fairness, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus. "Wir sind hier, weil wir die Hoffnung über Furcht gewählt haben", appellierte der neue Präsident an seine Mitbürger. Auch gab es eine Anspielung auf Kennedy und dessen historischen Satz: "Fragt nicht, was euer Land tun kann, sondern was Ihr für Euer Land tun könnt." Obama erneuerte auch den amerikanischen Führungsanspruch in der Welt. "Amerika ist ein Freund jeder Nation und jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes, die eine Zukunft in Frieden und Würde anstreben", saget er an die Adresse des Auslandes gerichtet. Die Hand ausstrecken Obama will ideologische Gräben zuschütten. Er bietet der muslimischen Welt ausdrücklich Zusammenarbeit an. Amerika werde jedem die Hand ausstrecken werden, wenn der bereit sei, seine Faust zu öffnen.

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Barack Obama (ab 2009)

Zu den ersten Maßnahmen Obamas gehörten die Aussetzung der Guantanamo-Prozesse für 120 Tage, die Beschließung eines 789 Mrd. Dollar schweren Konjunkturpaketes (11.02.2009) und dessen Unterzeichnung am 17.02. Geld war - angesichts der Weltwirtsschaftskrise - nicht nur zur Stützung des Finanzsektors, sondern auch für die marode Autoindustrie zwingend nötig. Mitte März 2009 gab es deshalb viel Empörung, weil der von Staat unterstützte Versicherungskonzern AIG Millionenzahlungen an Bonifikationen an Topmanager bezahlte. Sogar der Präsident war erbost, weil es nun wohl noch schwieriger werden würde, Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat für weitere Staatshilfen an notleidende Unternehmen zu finden. Daraufhin verzichteten die meisten Manager auf ihren Bonus. Bei der Krise um die maroden US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler setzte die US-Regierung auf Härte und forderte ein tragfähiges Konzept.

Außenpolitisch schlug Obama neue Töne an. US-Präsident Barack Obama rief das Regime in Teheran überraschend zur Zusammenarbeit auf. "Wir werden die Hand reichen, wenn Sie bereit sind, zuerst Ihre Faust zu öffnen", sagte Obama an das iranische Volk gerichtet. Doch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad brüskierte die Amerikaner, denn er ließ im Gegenzug verkünden, noch 2009 einen Atomreaktor in Betrieb zu nehmen. Am 3. und 4. April 2009feierte die Nato auf einem von Deutschland und Frankreich gemeinsam ausgerichteten Gipfel ihr 60-jähriges Bestehen, wobei besonders Angela Merkel und ihr französischer Amtskollege Sarkozy sich als charmante Gastgeber profilieren konnten. Der eigentliche Star war aber der neue US-Präsident Barack Obama, der erstmals als amtierender Präsident Europa besuchte und sich für einen EU-Beitritt der Türkei stark machte sowie für eine Welt ohne Atomwaffen warb.

... wird fortgesetzt ...

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