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Einführung
Auch im 21. Jahrhundert setzt die französische Post ihre Ausgabepolitik der letzten Jahre des 20. Jahrhunderts fort, immer mehr Blocks, Kleinbogen und Markenheftchen zu verausgaben. Frankreich war noch nie ein preisgünstiges Sammelgebiet, aber der Aufwand ist seit Mitte der 90er Jahre doch recht beträchtlich, wenn man "komplett" sein will und beispielsweise auch die Einzelmarken aus diesen Emissionen sammeln möchte. Erwähnenswert ist auch noch, daß viele der Marken selbstklebend bzw. auch zusätzlich in dieser Verwendungsform erscheinen.
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Die Ausgaben 2000-2004
Mit der Marke "Eintritt in das Jahr 2000" wurde das 21. Jahrhundert begrüßt. Weitere wichtige Ausgaben waren "200 Jahre Banque de France", "Sportereignisse des 20. Jahrhunderts", "Philatelistenkongreß", "Der Gelbe Zug von Cardagne", die Folklore-Marke "Volkstanz", der Zusammendruck "Olympische Sommerspiele", "Gemeinschaft im 20. Jahrhundert", "Neues Jahrtausend", "Geschützte Tiere" und "Das 3. Jahrtausend".
Für das Jahr 2001 sind die Ausgaben "Hallenhandball-WM", "Tag der Briefmarke", "Kommunikation", "Grußmarken", "Die Gärten von Versailles", "Chansonsänger", "Einführung des Euro", "100 Jahre Freiheitsbewegung", "50 Jahre Genfer Konvention", "Wissenschaft und Forschung", "Haloween" und "Kulturerbe Frankreich / Marokko" zu erwähnen.
Mit Einführung des Euros am 1.1.2002 gab es neue Dauermarken mit dem Motiv "Marianne" und zwei Vorausentwertungsmarken "Orchideen". Weitere Emissionen waren die Sondermarke "Olympische Winterspiele", der Zusammendruck "Tag der Briefmarke", "100 Jahre Wallfahrt La Salette", die Kleinbogen "Motorräder" und "Französischer Alltag", "30 Jahre Airbus" und der Block "Europäische Hauptstädte (Rom)".
Im Jahre 2003 waren "40 Jahre dt.-frz. Vertrag", "40 Jahre Landschaftsplan", "40 Jahre IHK von Paris", die "Grußmarken", "Flugzeugträger Charles de Gaulle", der Faltbogen "Regionen I", "275 Jahre frz. Freimaurerloge", "100 Jahre Tour de France", "Leichtathletik-Weltmeisterschaft", die Sondermarken "Romanhelden", der Block 31 "Romanhelden", der Faltbogen "Regionen II", der Block 32 "Gärten Frankreichs", der Kleinbogen "Nutzfahrzeuge", der Block 33 "Europäische Hauptstädte (Luxemburg)" und "Französisch Indien", die wichtigsten Ausgaben.
Für das Jahr 2004 sind die Ausgaben "Grußmarken I (Valentinstag)", "Grußmarken II (Geburtsanzeige)", "Grußmarken III", "Lille - Kulturhauptstadt Europas 2004", "800. Todestag Königin Eleonore von Aquitanien", "200 Jahre Zivilgesetzbuch", "200. Geburtstag George Sand", der Faltbogen-Block Nr. 9 "Erscheinungsbilder der Regionen III", "100. Jahrestag Entente Cordiale", "Sicherheit im Straßenverkehr", "EU-Erweiterung", "100 Jahre FIFA", "60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie", "Organspenden", "Napoleon I. und Kaiserliche Garde", der Block 41 "Olympische Sommerspiele", der Kleinbogen "Gleitsportarten", der Faltbogen-Block Nr.10 "Erscheinungsbilder der Regionen IV", "Kathedrale von Lucon", "Weihnachten und Neujahr", "100. Todestag Henri Wallon" und "Einweihung Viadukt von Millau" zu nennen.
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"Euro-Land" Frankreich
Im Herbst 2000 wurde die Amtszeit des Präsidenten der Republik von sieben auf fünf Jahre verkürzt, um für die Zukunft eine "Cohabitation" möglichst auszuschließen. Frankreich gehörte mit zu den Ländern, die am 1. Januar 2000 den Euro einführten und die lange, erfolgreiche Zeit des französischen Francs ging zu Ende. Im Jahr 2002 fanden auch zum ersten Mal in der Geschichte der 5. Republik innerhalb von sechs Wochen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Bei den Präsidentschaftswahlen traten neben dem Sozialisten Jospin und dem Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen gleich vierzehn weitere Kandidaten gegen Chirac an. Im ersten Wahlgang gewann Le Pen mehr Stimmen als Jospin, so daß im zweiten Wahlgang die Kandidaten Chirac und Le Pen hießen. Da der Gaullist Chirac auch von der Linken unterstützt wurde, wurde er mit 82,21 Prozent der Stimmen gegen 17,79 Prozent für Le Pen wiedergewählt und erreichte das beste Ergebnis, das jemals ein Präsidentschaftskandidat der 5. Republik erzielt hatte.
Neuer Premierminister wurde der Senator und Präsident der Region Poitou-Charente, J. P. Raffarin. Am 9. Juni 2002 trat eine neu gebildete Bewegung aus RPR und Liberalkonservativen als neue Präsidentenpartei (UMP) gegen die linken Parteien an und erzielte im ersten Wahlgang 33,3 Prozent der Stimmen, wobei die gesamte Rechte (ohne die NP) auf 44 Prozent kam. Wegen des Mehrheitswahlrechts gelang es den Rechten, 399 von 576 Sitzen zu erringen, die Linken kamen nach bisher 314 nur noch auf 178 Mandate. Es gab nunmehr eine starke, vom Staatspräsidenten dominierte Regierung, die auf eine breite Mehrheit in der Nationalversammlung zurückgreifen konnte.
Außenpolitisch arbeitete man weiter an der europäischen Integration und plädierte für die Osterweiterung. Gegenüber den USA blieb man weiterhin reserviert und so wurde zwangsläufig auch der Irak-Krieg, den die USA im Jahre 2003 führten, vehement abgelehnt. Frankreich war sogar der erbitterteste Kriegsgegner im UNO-Sicherheitsrat und drohte mit einem Veto, falls die UNO eine Resolution für den Krieg beschließen würde.
Bei den Regionalwahlen des Jahres 2004 erzielten die Linksparteien einen Erdrutschsieg und gewannen bis auf des Elsaß alle Regionen für sich. Die Wähler äußerten so ihren Unmut über die Reformpolitik der Regierung, die auf drastische Einschränkungen im Gesundheitswesen und bei den Renten abzielte. Trotz seiner heftigen Niederlage bei den Regionalwahlen beließ der französische Regierungschef Jean-Pierre Raffarin im Amt, der seinen Rücktritt angeboten hatte. Allerdings kam es zu einer Kabinettsumbildung, um die Reformen voranzutreiben. Bei den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 war erstmals auch der deutsche Bundeskanzler vertreten.
Bei einer Volksabstimmung über die EU-Verfassung am 29. Mai 2004 stimmten über 54 Prozent der Franzosen mit "Non". Neben der Abneigung gegen Europa war die Ablehnung aber auch eine Abstrafung der unbeliebten Regierung. Der bisherige Premier Jean-Pierre Raffarin erklärte daraufhin seinen Rücktritt und Frankreichs Präsident Jacques Chirac ernannte den bisherigen Innenminister Dominique de Villepin zum neuen Premier. Der nach dem "Nein" der Franzosen im Referendum zur EU-Verfassung in die Kritik geratene Chirac hatte damit einen engen Vertrauten ins Amt des Regierungschefs befördert.
Bei den Präsidentschaftswahlen im Mai 2007 konnte der konservative Kandidat Nicolas Sarkozy sich mit 53 zu 47 Prozent klar gegen die sozialistische Kandidatin Segelene Royal durchsetzen und in den Elysee-Palast einziehen. Bei den Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni erhielt Sarkozy allerdings - statt der zu erwartenden Zweidrittelmehrheit - einen herben Dämpfer, da seine Regierungspartei UMP und ihre Koalitionspartner bei 344 Sitzen (minus 44) gegenüber 207 für die Sozialisten und ihre Verbündeten (plus 58) landeten. Superminister Alain Juppé verlor seinen Wahlkreis an eine Sozialistin und erklärte frustiert seinen Rücktritt, weshalb Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Ministerpräsident François Fillon ihre Regierung umbilden mußten. Frankreich feierte seinen Nationalfeiertag am 14.7.2007 anläßlich des Sturm auf die Bastilles 1789 in Paris erstmals mit einer Militärparade mit Soldaten aus allen EU-Staaten.
Obwohl die Franzosen mit der Politik der konservativen Regierung eigentlich recht zufrieden waren, gab es für die UDC bei den Kommunalwahlen im März 2008 eine Wahlschlappe zugunsten der Sozialisten, da ihnen das Privatleben Sakozys, den man auch schon als "Hyperpräsidenten" bezeichnete, nicht gefiel. Sein Regierungsstil zeugte von Omnipräsenz und auch sein zur Schau gestelltes Privatleben (Scheidung von seiner 2. Frau Cécilia und Heirat des italienischen Ex-Models Carla Bruni) sorgte für Unmut. Am 1. Juli 2008 übernahm Frankreich - in turbulenten Zeiten nach dem "Nein" der Iren zum EU-Vertrag - von Slowenien für ein halbes Jahr die EU-Präsidentschaft. Kurz danach kam es zur Kaukasus-Krise, als Rußland Teile des georgischen Territoriums besetzte. Sarkozy setzte eine harte Haltung der Union durch, die Rußland aufforderte, sich schnellstens zurückzuziehen. Der EU-Gipfel im Dezember 2008 war einer der Höhepunkte unter Sarkozys Ägide. Er boxte in seiner unkonventionellen Art das Klimapaket, Konjunkturhilfen und eine neue Abstimmung zur EU-Reform in Irland durch.
Das Jahr 2009 zeigte, daß auch Frankreich von der Weltwirtschaftskrise nicht verschont blieb. Schon am 29. Januar kam es zu einem ersten Generalstreik, dem ein weiterer am 12. März folgte. Schon im Februar sagte der Staatschef ein 2,6 Mrd. Euro schweres Paket von Steuererleichterungen für Geringverdiener und Zuschüssen für kinderreiche Familien zu, daß den Gewerkschaften aber nicht weit genug ging. Sie verlangten eine Anhebung des Mindestlohns, mehr Unterstützung für Arbeitslose und die Rücknahme geplanter Stellenstreichungen im öffentlichen Dienst. Aus Protest gegen Werksschließungen z.B. eines Werkes des Reifenspezialisten Conti wurden Vorstände und Werksleiter von wütenden Arbeitern festgesetzt. Kritik aus den EU-Mitgliedsstaaten gab es, weil Sarkozy Staatshilfen für die kriselnde Autoindustrie mit der Auflage verband, Arbeitsplätze und Werksschließungen nur im Ausland vorzunehmen. Einen Denkzettel erhielt der Präsident auch vom Parlament, als zehn Abgeordnete ihm die Gefolgschaft bezüglich der Rückkehr in die militärischen Strukturen der NATO verweigerten.
Mit einem Treffen auf der Europabrücke zwischen Straßburg und Kehl feierte die Nato am 4. April 2009 die Rückkehr Frankreichs in die militärische Kommandostruktur gefeiert. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy lief den anderen Staats- und Regierungschefs des Nordatlantik-Paktes am Samstagmorgen von Straßburger Seite entgegen und in der Mitte wurde er von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel als Co-Gastgeberin des Jubiläumsgipfels zum 60. Bestehen des Bündnisses und von US-Präsident Barack Obama empfangen. Anschließend beging die Allianz mit einem militärischen Zeremoniell die Rückkehr Frankreichs in die militärischen Strukturen nach 43 Jahren.
Am 23.12.2009 beschloß das französische Parlament Entschädigungszahlungen für die Opfervon Atomwaffenversuchen in der Sahara und im Südpazifik. Bisher wurden derartige Zahlungen immer abgewiesen, da es für die Betroffenen schwer war nachzuweisen, daß z.B. ihre Erkrankung an Leukämie auf diese Versuche zurückzuführen wären.
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Die Ausgaben 2005-2009
2005 erschienen "Rotes Kreuz - Südasienhilfe", "900. Todestag Rachi", "Chinesisches Neujahr - Jahr des Hahns", "100 Jahre Rotary International", "Comicserie Titeuf", "Grußmarke", der Faltbogen "Erscheinungsbilder der Regionen V", "50. Todestag Albert Einstein", "200. Geburtstag Albert de Tocqueville", "60 Jahre KZ-Befreiung", "200 Jahre Schlacht von Austerlitz", "100. Todestag Jules Verne", "Umweltschutzcharta", "Behindertenrechte", "Grußmarken (Geburtsanzeigen)", "150. Geburtstag Francois Pompon", der Faltbogenblock "Erscheinungsbilder der Regionen VI", "200. Geburtstag Victor Baltard", "Comicserie Sourires", "100. Geburtstag Raymond Aron", die Flugpostmarke "Adrienne Bolland", "Rotes Kreuz", der Kleinbogen "Videospiele (Comichelden)", "Jacob Kaplan" und "100 Jahre Laizismusgesetz".
Im Jahre 2006 wurden "Grußmarken (Valentinstag)", "Chinesisches Neujahr - Jahr des Hundes", "Olympische Winterspiele", "Soldatenfriedhof Donaumont", der Faltbogenblock "Erscheinungsbilder der Regionen VII", "Briefmarken-Kongreß", "Haustiernachwuchs", "300. Todestag Pierre Bayle", "Ende der Sklaverei", der Block "Fußball-Weltmeisterschaft", "250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart", "Kulturerbe", die Zierfeldmarke "Nationaler Briefmarken-Kongreß", "10 Jahre La Poste", "100 Jahre Offene Französische Golfmeisterschaften", "Finale Fußball-Weltmeisterschaft", "100 Jahre Rehabilitation Alfred Dreyfus", "170. Todestag Roquet Lisle", "130. Geburtstag Pablo Casals", der Faltbogen-Block "Erscheinungsbilder der Regionen VIII", "Comics", "130 Jahre C. Brancusi", "Luftfahrt ohne Grenzen", "100. Geburtstag Henri Moissan", "400. Geburtstag Rembrandt", "Zweisystembahn", "Weihnachten und Neujahr", der Zusammendruck "Rotes Kreuz", "Freimaurer-Großloge" und "Pariser Straßenbahn T3" emissiert.
Für das Jahr 2007 sind die Ausgaben "Grußmarken (Valentinstag)", "Antike Kunst", "Chinesisches Neujahr - Jahr des Schweins", "Gerichte Frankreichs", "100 Jahre Hubschrauber", der Faltbogenblock "Erscheinungsbilder der Regionen IX", "75. Todestag Albert Londres", "200 Jahre Französischer Rechnungshof", "50 Jahre Römische Verträge", "300. Todestag de Vauban", "Geschützte Tiere der Überseegebiete", "Urlaubsgrüße", "Internationaler Seglerverband", "Comicserie Tim und Struppi", "Jahr der Armenier in Frankreich", "TGV Est Paris-Straßburg", der Kleinbogen "Rugby-Weltmeisterschaft", "100 Jahre Verband französischer Bürgermeister", "100. Geburtstag Pierre Pflimlin", "Grußmarken (Geschenkpakete)", "100. Todestag Sully Prudhomme", "Comicserie Kuh", "50 Jahre Weltraumfahrt", "60 Jahre Forschungsstiftung Medizin", "Guy Moquet", der Zusammendruck "Grönland-Expeditionen", "Handball-Weltmeisterschaft der Frauen" und "Rotes Kreuz" zu nennen.
Die wichtigsten Ausgaben im Jahre 2008 waren "Grußmarken (Valentinstag)", "Chinesisches Neujahr - Jahr der Ratte", "10 Jahre Stade de France", "Vincenzo M. Coronelli", "200. Geburtstag Abd-el-Kader", der Zusammendruck "Fest der Briefmarke", die Freimarken "Blumen" (mit Vorausentwertung), "Hörbibliotheken", "Prähistorische Tiere", "400 Jahre Quebec", "Gegenstände", "Nationalkongreß des Briefmarkensammlerverbandes" (mit Zierfeld), "Rotes Kreuz - Zirkus", der Kleinbogen "Olympische Sommerspiele", "Gedenkstätte Charles de Gaulle", "Mittelmeer-Gipfel", "Kunstflugstaffel Patrouille de France", "Schloß Versailles", "50 Jahre Fünfte Republik", "Freundschaft mit Vietnam", die Freimarken "Motive der 5. Republik", "60 Jahre Beziehungen zu Israel", "Rotes Kreuz", "90 Jahre Ende des 1. Weltkriegs", "200. Geburtstag Honoré Daumier" und "Freundschaft mit dem Libanon".
Für das Jahr 2009 sind die Ausgaben "200. Geburtstag Louis Braille", "Chinesisches Neujahr - Jahr des Ochsen", "600. Geburtstag René I. von Anjou", "Grußmarken (Valentinstag)", der Block "Alpine Ski-Weltmeisterschaft", "40 Jahre Stiftung Fondation de France", "Fest der Briefmarke", "50 Jahre Verfassungsrat", die Selbstklebemarken "Frauen aus aller Welt", "1. Todestag Aime Cesaire", die Selbstklebemarken "Urlaubsgrüße", "20 Jahre Internationales Festival für Plakatkunst und Grafik", "500. Geburtstag Johannes Calvin", der Kleinbogen "Geschichte der Schokolade", "Kongreß des Philatelistenverbandes" (mit Zierfeld), "110. Geburtstag Jean Moulin", "100 Jahre Gordon-Bennet-Pokal", "400. Geburtstag Etienne Dolet", "100 Jahre Erstflug über den Ärmelkanal", die Selbstklebemarken "Lächeln mit dem kleinen Nicolas", der Block "Rotes Kreuz - 150 Jahre Schlacht von Solferino", "50. Todestag Eugène Viallé", "Abtei von Royaumont", "René de Saint-Marceaux", der Block "Puppen für Sammler", "Illustrator HANSI" und "100. Todestag Juliette Dodu" zu nennen.
... wird fortgesetzt ...
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Frankreich im 2. Jahrzehnt
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Die Ausgaben 2010-2014
Bei den Regionalwahlen Mitte März 2010 erlitt die regierende UMP eine schwere Schlappe. Einzig im Elsaß konnte sich die konservative Partei behaupten. Viele konservative Stammwähler waren von ihrem Präsidenten enttäuscht. Das Bündnis um die Sozialisten, der grünen Sammelpartei Europe Ecologie und der Linksfront, der auch die Kommunisten angehören, kam in der zweiten Runde der Wahlen auf 54,3 Prozent ausbauen. Der UMP werden nur noch 36,1 Prozent der Stimmen zugerechnet. Die Rechtsextremen kamen landesweit auf knapp neun Prozent, nachdem sie sich in zwölf Regionen für den zweiten Durchgang qualifiziert hatten. Das unerwartet starke Ergebnis des Front National (FN) kostete der UMP einen Teil der Wählerstimmen am rechten Rand.
Mitte Juli 2010 wurde durch die Nationalversammlung ein Burka-Verbot beschlossen. Frauen, die gegen das Verbot verstoßen, sollen zur Zahlung von 150 Euro oder zu einem Kurs in Staatsbürgerkunde gezwungen werden. Männern, die ihre Frauen zur Verschleierung zwingen, drohen eine Geldstrafe von 30.000 Euro und ein Jahr Gefängnis. Ende August veranlaßte Sakozy zudem, illegale Roma-Ansiedlungen abzureißen und die illegalen Einwanderer nach Rumänien auszuweisen, was auf herbe Kritik in Brüssel stieß, da die Roma mit rumänische Staatsbürgerschaft als EU-Bürger gelten.
... wird fortgesetzt ...
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